Open Data Portal

Informationen und ihr Rohstoff – Daten – sind das einzige Kapital unserer Zeit, das sich durch Teilen vermehrt. Open Data ist das Stichwort, mit dem eine Bewegung seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnt. Offene Daten sind ein wichtiger Bestandteil einer transparenten Informationsgesellschaft und eine wichtige Ressource für Wikimedia-Projekte.

Die Idee dahinter ist einfach: Wie bereits das Bundeskanzleramt und die österreichische Verwaltung mit data.gv.at gezeigt haben, wirkt eine Veröffentlichung von Daten, die sonst häufig in Archiven einfach vergessen werden, wie Dünger für Ideen.

Mit dem Open Data Portal Österreich steht nun die Infrastruktur bereit, um auch für Daten aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur, NGO/NPO, Forschung und Zivilgesellschaft eine zentrale Anlaufstelle zu bieten. Das Portal speichert in erster Linie Metadaten, bietet aber auch die Möglichkeit, Datensätze einzustellen. Das Projekt ist nicht gewinnorientiert – die Daten und Projektergebnisse werden unter der freien Lizenz CC-BY AT 3.0 zur Verfügung gestellt und können somit auch kommerziell weiterverwendet werden.

Das Projekt wurde durch die Internet Foundation Austria (IPA) gefördert und ist eine Kooperation von Wikimedia Österreich, der Open Knowledge Foundation Österreich und der Cooperation OGD Österreich.

Das Open Data Portal Österreich fördert den Zugang zu offenen Daten und unterstützt damit

  • eine digitale Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort Österreich
  • eine offene Wissens- und Informationsgesellschaft
  • Innovation und Forschung
  • Transparenz

Interview mit Günther Tschabuschnig, Bundeskanzleramt, IKT Strategie des Bundes

Vom Jurymitglied bei Wiki Loves Monuments zum Ideengeber für das Open Data Portal Österreich: Die Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt führte uns 2014 zur Einführung des Open Data Portals für Österreich, einer zentralen Plattform für Nichtregierungsdaten. Dabei handelt es sich um eine Kooperation aus öffentlicher Verwaltung und Open Culture Communities, die weltweit als beispielhaft gilt. Davon hätte man noch vor einigen Jahren niemand zu träumen gewagt – bis auf einen: Günther Tschabuschnig, der im Bundeskanzleramt die IKT Strategie des Bundes mitgestaltet.